Die Vermögensverwaltung in der Schweiz

Die Vermögensverwaltung ist ein Wachstumsgeschäft und die Schweizer wissen, wie man davon profitieren kann. Die Asset Management Plattform Schweiz wurde von der Schweizerische Bankier Vereinigung und der Swiss Funds & Asset Management Association im Jahre 2012 gegründet. Die Plattform wird als Ideengeber, Informationsstelle und Partner im politischen und regulatorischen Dialog fungieren. Laut dem zweiten Wealth Management Centre Ranking von Deloitte ist die Vermögensverwaltung ein wichtiges Standbein des schweizerischen Finanzsektors.

 

Werfen wir heute einen Blick darauf, welche Unternehmen eine führende Rolle in der Schweiz spielen.

 

 

Die Hauptrolle spielt natürlich UBS. Die UBS Group AG zählt zu den weltweit grössten Vermögensverwaltern. Sie ist in mehr als 40 Länder mit ihren Niederlassungen präsent und entwickelt sich ständig weiter. Die UBS Vermögensverwaltung steht für institutionelle und private Kunden zur Verfügung.

 

 

 

 

Credit Suisse ist die viertgrösste Vermögensverwaltungsgesellschaft für Privatkunden in der Welt und die zweite in der Schweiz. Sie beschäftigt rund 17.000 Mitarbeiter in der Schweiz und hat 2 Mio. Privatkunden. Das bedeutet, dass etwa jeder sechste Bankangestellte bei Credit Suisse arbeitet. Darüber hinaus bietet sie Lernenden und Studierenden rund 1400 Praktikumsplätze.

 

 

 

Jedoch bleiben die anderen Vermögensverwalter nicht zurück und versuchen, Schritt zu halten. Beispielweise ist die Julius Bär Gruppe auch eine der grösseren Vermögensverwaltungsgesellschaften der Welt und sie richtet als Privatbank ihr Angebot in erster Linie wohlhabenden Kunden zu. Ein weiteres schnell wachsendes Unternehmen ist die Pictet Gruppe. Die Gesellschaft ist eine der ersten unabhängigen Vermögensverwaltungen in Europa und richtet sich an private und institutionelle Kunden.

 

 

Aber andere kleinere Banken, wie z. B. die Zürcher Kantonalbank, machen sich nachhaltig bemerkbar im Bereich der Vermögensverwaltung.

 

 

Mit dieser Anzahl von gut prosperierenden Unternehmen ist die Schweiz auf einem guten Weg, ihre Dominanz im Asset Management weiter auszubauen. Insbesondere weil die Unternehmen in der Finanzindustrie in der Schweiz strategisch langfristig denkend sind.

 

 

Die Vermögensverwaltung – was kann man unter dem Wort verstehen?

Das Wort Vermögensverwaltung ist heutzutage in aller Munde und diese Finanzdienstleistung entwickelt sich ständig. Obwohl du dieses Wort wahrscheinlich schon mehrmals gehört hast, wissen die meisten noch immer nicht, was die Vermögensverwaltung eigentlich bedeutet.

Im Internet kann man viele Definitionen finden, aber ich möchte eine vorstellen, die mir am besten gefällt. Laut James Essinger und David Lowe (2000) kann die Vermögensverwaltung wie folgt definiert werden: “Der Prozess, in dessen Verlauf ein Kapitalanleger oder ein Beauftragter, der für diesen Kapitalanleger tätig ist, Investitionskapital verwaltet, kauft und verkauft mit dem Ziel, dass der Kapitalanleger maximalen Nutzen daraus zieht.“

 

Folglich kann man daraus schliessen, dass die Vermögensverwaltung die Verwaltung des Kapitalvermögens durch einen Experten ist. Der Experte verwaltet die Gelder im Auftrag vom Kunden. Er kann Investment Anlagen kaufen und verkaufen. Der Vermögensverwalter muss die Erlaubnis durch eine Vollmacht des Kunden erhalten.

Vermögensverwaltung für Institutionelle und Private

 

Die Anleger können institutionell oder privat sein. Zu den institutionellen Anlegern gehören zum Beispiel Versicherungsgesellschaften oder Pensionskassen. Privatpersonen können sich von einem Vermögensverwalter von Geschäftsbanken oder von einem unabhängigen Vermögensverwalter beraten lassen.

Laut dem Wealth Management Centre Ranking von Deloitte befinden sich die besten Vermögensverwalter in der Schweiz. Sie ist die Nummer 1 in der Vermögenverwaltung weltweit. Werfen wir einen Blick darauf, was Social Media dazu sagt.

 

Die Digitalisierung der Bankbranche

 

Letztens haben die Social Media in der Schweiz über die Digitalisierung der Bankbranche gesprochen. Im Zeitalter des technologischen Wandels wird viel darüber diskutiert, wie die Arbeit der Bankangestellten sich verändert und wie die Ausbildung angepasst werden sollte. Unten kannst du einen interessanten Ausblick finden:

Vier Szenarien der Zukunft von der ZHAW School of Management and Law.

 

  • Werden die Banken ihre Dienstleistungen ins Ausland verlagern?
  • Werden weniger Arbeitsplätze aufgrund der Digitalisierung besetzt werden?
  • Wie wird der Wettbewerb zwischen Institutionen aussehen?
  • Werden die Kunden Qualität und Sicherheit höher als innovative Angebote gewichten?

 

Das Interview mit Martin Thommen über die Rolle des Kundenberaters.

 

Ein interessanter Einblick in das Vermögensverwaltungssystem in der Schweiz und auch Veränderungen in der Finanzdienstleistung. Was bringt die Zukunft für die Vermögensverwaltung?